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Der Blog von ArtenReich


Amphibien auf der Spur, Teil 3
Obwohl er gerne mit dem später aktiven Laubfrosch (Hyla arborea) verwechselt wird, zählt der eher unscheinbare Grasfrosch (Rana temporaria) ebenfalls zu den bekannteren heimischen Amphibien. Diese Verwechslung lässt sich übrigens nicht auf visuelle Ähnlichkeiten der Arten zurückführen, sondern geht viel mehr von der irreführenden deutschen Namensgebung (Grasfrosch – meist bräunliche Farbgebung, wie gefallenes Laub; Laubfrosch – tiefgrüne Farbgebung, wie frisches Gras) aus.
11. März


Der Eichelhäher
Es sitzt ein Vogel im Eichenbaum. Er schwatzt und plaudert, als wäre er ein Pirol oder Würger, und dann schnalzt er wie ein Eichhörnchen, miaut wie ein Bussard, trompetet wie ein Kranich, ruft wie ein Buntspecht, pfeift wie ein Star und quietscht wie ein Wagenrad. Jetzt kreischt er laut und gellend auf und schwebt davon wie ein riesengroßer, bunter Schmetterling.
26. Feb.


Frühe Stimmen zum Naturschutz- und Artenschwundproblem, Teil 1
Für mich ist es immer wieder erstaunlich, Aussagen bezüglich der Notwendigkeit von Natur- und Artenschutz vor Hundert und mehr Jahren anzutreffen, die unverändert heute abgedruckt werden könnten. Ich glaube, dass es nicht uninteressant ist, einige solcher Aussagen in einer mehrteiligen Reihe zusammenzutragen. Die angeführten Stimmen stammen von 1880 bis 1959. Das „Verhältniß des modernen Lebens zur Natur“ [1] Im Jahr 1880 kritisierte Ernst Rudorff, einer der – allerdings auch
23. Feb.


IBPES: Artenschutz ist für die Wirtschaft essenziell!
Am Montag, dem 9. Februar 2026, stellte der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) in Manchester den Lagebericht “Business and Biodiversity” vor, den Delegierte aus 150 Mitgliedsstaaten verabschiedet hatten. Über zwei Jahre waren 79 Fachleute aus verschiedensten Disziplinen der Frage nachgegangen, wie Biodiversität und Wirtschaft zusammenhängen. Die Schlussfolgerungen und daraus abgeleiteten Gegenmaßnahmen dürften jene wenig erstaunen, die sich bereits eingehender mit den Auswirkunge
11. Feb.


Amphibien auf der Spur, Teil 2
Bis zu handflächengroß mit einer braunen Rück- und weiß-schwarz-gefleckten Bauchseite, der typischen warzigen Haut sowie orange-goldenen Augen – das Erscheinungsbild der Erdkröte ist beinahe jedermann bekannt. Neben dem Teichfrosch (Pelophylax esculentus) gilt sie als die wohl bekannteste Amphibienart Deutschlands und bedarf kaum einer Vorstellung.
6. Feb.


Amphibien auf der Spur, Teil 1
In dieser Reihe von insgesamt fünf Einträgen möchten wir mit euch in die Welt der heimischen Frösche, Kröten und Molche eintauchen und euch diese faszinierenden, jedoch häufig vergessenen Tiere näherbringen – denn unsere Amphibien schwinden von Jahr zu Jahr und sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Die Frühaufsteher Da man nur schützen kann, was man auch kennt, erfahrt ihr hier, woran man unsere Amphibien erkennen kann, wie man ihnen lauschen kann und wann sie aktiv sin
4. Feb.


Wer mag was am Futterhaus?
Vogelfütterung ist oft gut gemeint, muss aber richtig gemacht werden, um nicht zu schaden. Wichtig bei der Zufütterung ist immer die Hygiene der Futterstellen. Diese sollten regelmäßig gereinigt werden, damit Krankheiten nicht verbreitet werden. Besonders in Futterhäuschen, lieber kleine Mengen füttern und vor dem Nachfüllen altes Futter entfernen, so wird auch einer Schimmelbildung vorgebeugt. Futtersäulen oder -spender sind besser geeignet, da das Futter hierbei nicht
4. Feb.


Zur Akzeptanz zeitgemäßer Artenschutzmaßnahmen in Deutschland
Auf den Baustellen hierzulande ist die Person, die für die Überwachung der Einhaltung sämtlicher dem Bundesnaturschutzgesetz betreffender Verbote zuständig ist, im Arbeitsalltag erschreckend häufig mit einer grundsätzlichen Verständnislosigkeit seitens des Baustellenpersonals und der Bevölkerung konfrontiert. Nicht selten wird das Bemühen, Tiere vor einer Baumaßnahme zu schützen, überhaupt in Frage gestellt. Folgende Aussagen sind dabei meiner Erfahrung nach charakteristisch:
2. Feb.


Artenschutz – noch ein Nischenthema
So man dem Evolutionsbiologen Matthias Glaubrecht folgen mag, steht uns mit dem rasanten Artensterben das “Ende der Evolution” bevor. In seinem kapitalen Werk mit gleichnamigem Titel führt er ebenso detailliert wie facettenreich aus, wie die Vernichtung der Arten unser Überleben bedroht. Nicht ganz so pessimistisch geben sich Friederike Bauer und Katrin Böhning-Gaese in ihrer gemeinsamen Publikation “Vom Schwinden der Arten”. Zwar konstatieren sie, dass wir uns am “Wendepunkt
2. Feb.

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