Amphibien auf der Spur, Teil 2
- 6. Feb.
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Aktualisiert: vor 3 Tagen
Die Frühaufsteher - die Erdkröte
Bis zu handflächengroß mit einer braunen Rück- und weiß-schwarz-gefleckten Bauchseite, der typischen warzigen Haut sowie orange-goldenen Augen – das Erscheinungsbild der Erdkröte (Bufo bufo) ist beinahe jedermann bekannt. Neben dem Teichfrosch (Pelophylax esculentus) gilt sie als die wohl bekannteste Amphibienart Deutschlands und bedarf kaum einer Vorstellung.

Unternehmt ihr demnächst Spaziergänge, habt ihr möglicherweise das Glück hunderte von Erdkröten auf der Wanderung zu ihren Laichgewässern beobachten zu können. Diese Wanderungen erstrecken sich auf Distanzen von bis zu 3 km, weshalb es möglich ist, diese Krötenzüge auch weitab von Gewässern – selten sogar im eigenen Garten – anzutreffen.

An sonnigen windstillen Tagen lohnt es sich zudem an den Randbereichen von Seen, Tümpeln und Teichen die Ohren zu spitzen, denn auch wenn es nicht häufig vorkommt, könntet ihr Zeuge der Balzkonzerte der Erdkröte werden. Die Abwehrrufe der Männchen (ein hohes Fiepen, das mit dem Ruf einer Möwe vergleichbar ist) sind das auffälligste Indiz für das Balzgeschehen, da die eigentlichen Balzrufe (ähnlich der Abwehrrufe, nur leiser und rhythmischer) weitaus schwerer zu vernehmen sind.
Fabian Kruse für ArtenReich
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