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Der Blog von ArtenReich


ArtenReich? Nomen est omen
Die gemeinnützige ArtenReich GmbH mit Sitz in der Elbtalaue wirkt dafür, Menschen für Natur- und Artenschutz zu sensibilisieren und auf den Schwund der Arten, eine weithin unterschätzte Gefahr, aufmerksam zu machen. Von den geschätzt acht Millionen Arten sind inzwischen eine Million verloren gegangen. Täglich sterben auf der Erde, so die internationale Naturschutzorganisation WWF, zwischen 150 und 200 Tier- und Pflanzenarten aus. Mit den schwindenden Arten, so der Evolutio
2. Feb.


Frühe Stimmen zum Naturschutz- und Artenschwundproblem, Teil 2
Paul Sarasin, ein bekannter Forschungsreisender und für zwanzig Jahre der erste Präsident der schweizerischen Naturschutzkommission (1), gab 1914 in einer 62-seitigen Denkschrift (zuvor als Vortrag gehalten im August 1910) seiner Überzeugung Ausdruck, „dass die gesamte freilebende höhere Tierwelt unseres Planeten dem endgiltigen Untergange verfallen ist“, wenn nicht mit dem allergrößten Aufwand „dem drohenden Unheil entgegengetreten“ werde.
vor 1 Tag


Amphibien auf der Spur, Teil 5
Wie die übrigen Frühaufsteher auch, begibt sich der Teichmolch bereits gen Ende des Winters auf den Weg zu seinen Laichgewässern, im Gegensatz zu den zugehörigen Fröschen und Kröten, beginnt seine Balz jedoch nicht direkt nachdem das Gewässer erreicht ist.
7. Apr.


Natürlich Ostern!
Bunte Ostereier gehören schon lange traditionell zum Osterfest und wurden ursprünglich als Anerkennung und Dank verschenkt. Heutzutage wird das gemeinsame Eierfärben und -suchen zum Spaß für die ganze Familie – und das geht auch natürlich! Beim Eierfärben mit Naturfarben sind zwar die Farbergebnisse weniger knallig als mit den gekauften Färbemitteln, aber dafür kommen Naturfarben ganz ohne bedenkliche Inhaltsstoffe aus. Das braucht ihr: Eier – am besten aus der Nachbarscha
31. März


Amphibien auf der Spur, Teil 4
Habt ihr bereits zuvor vom Moorfrosch gehört, hat dies wahrscheinlich einen Grund: Die Männchen der Art werden zur Paarungszeit blau.
24. März


Amphibien auf der Spur, Teil 3
Obwohl er gerne mit dem später aktiven Laubfrosch (Hyla arborea) verwechselt wird, zählt der eher unscheinbare Grasfrosch (Rana temporaria) ebenfalls zu den bekannteren heimischen Amphibien. Diese Verwechslung lässt sich übrigens nicht auf visuelle Ähnlichkeiten der Arten zurückführen, sondern geht viel mehr von der irreführenden deutschen Namensgebung (Grasfrosch – meist bräunliche Farbgebung, wie gefallenes Laub; Laubfrosch – tiefgrüne Farbgebung, wie frisches Gras) aus.
11. März


Kurzgeschichte zum Eichelhäher
Es sitzt ein Vogel im Eichenbaum. Er schwatzt und plaudert, als wäre er ein Pirol oder Würger, und dann schnalzt er wie ein Eichhörnchen, miaut wie ein Bussard, trompetet wie ein Kranich, ruft wie ein Buntspecht, pfeift wie ein Star und quietscht wie ein Wagenrad. Jetzt kreischt er laut und gellend auf und schwebt davon wie ein riesengroßer, bunter Schmetterling.
26. Feb.


Frühe Stimmen zum Naturschutz- und Artenschwundproblem, Teil 1
Für mich ist es immer wieder erstaunlich, Aussagen bezüglich der Notwendigkeit von Natur- und Artenschutz vor Hundert und mehr Jahren anzutreffen, die unverändert heute abgedruckt werden könnten. Ich glaube, dass es nicht uninteressant ist, einige solcher Aussagen in einer mehrteiligen Reihe zusammenzutragen. Die angeführten Stimmen stammen von 1880 bis 1959. Das „Verhältniß des modernen Lebens zur Natur“ (1) Im Jahr 1880 kritisierte Ernst Rudorff, einer der Gründer der Natur
23. Feb.


IBPES: Artenschutz ist für die Wirtschaft essenziell!
Am Montag, dem 9. Februar 2026, stellte der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) in Manchester den Lagebericht “Business and Biodiversity” vor, den Delegierte aus 150 Mitgliedsstaaten verabschiedet hatten. Über zwei Jahre waren 79 Fachleute aus verschiedensten Disziplinen der Frage nachgegangen, wie Biodiversität und Wirtschaft zusammenhängen. Die Schlussfolgerungen und daraus abgeleiteten Gegenmaßnahmen dürften jene wenig erstaunen, die sich bereits eingehender mit den Auswirkunge
11. Feb.

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